Segeln - Spezial
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Grüß Gott und herzlich Willkommen bei der Seglervereinigung Merching e.V.
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Segeln trotz Handicap
Ein besonderes Projekt für gelähmte Jugendliche startete die SVM auf eine Initiative von Thomas Ickert zusammen mit dem
Bayerischen Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband (BVS) im August 2010 mit einem Schnuppersegeln auf dem
Mandichosee: Segeln trotz Handicap. Es wurde ein unvergeßlicher Tag für die jungen Menschen. Für die SVM wurde das ein
Anfang, denn das Projekt wird weitergeführt und eine integrative Segler-Gruppe ins Leben gerufen. Die positiven Erfahrungen sind
ermutigend und ein erster Schritt ist auch bei den Booten getan: die SVM verfügt über einen einsatzbereiten "Mini-12er" und ein
weiterer soll im nächsten Jahr bereitstehen.
"2.4mR" ist die Klassenbezeichnung eines kleinen Kielbootes, das in Deutschland mit rund 30
Schiffen noch eher zu den kleineren Klassen zählt. Weltweit jedoch ist das "Two-point-four" ein
Begriff, da es sich um die Klasse handelt, mit der bei den Paralympischen Spielen seit dem Jahre
2000 die Einzelwettbewerbe im Segelsport ausgetragen werden.
Die kleinen Boote wurden erstmals kurz nach dem America´s Cup 1980 gebaut in der Form der
großen 12mR Boote. Nach ihrem "Rating" oder Vermessungswert, der sich unter anderem aus
dem Längen-, Breiten- und Verdrängungswerten des Rumpfes sowie den Segelmaßen ergibt,
wurden diese Bootsklasse 2.4mR benannt - in Anlehnung an den großen Bruder auch "Mini
12er".
Die Popularität ist auf die Eigenschaft zurückzuführen, dass das Boot geradezu perfekt für die
Anpassung an schwer behinderte Menschen ist. Es ist unsinkbar und sehr einfach zu segeln. Im
Normalfall wird das Boot mit Pedalen gesteuert, kann jedoch auch für Menschen mit Lähmungen
oder Amputationen entsprechend umgebaut und angepasst werden.
Zum Nachhören und Nachlesen: Radio-Reportage von Bayern 1 und
Zeitungsbericht in der Friedberger Allgemeinen:
2.4mR oder Mini-12er